Die wichtigsten Begriffe

AbschattungAbschattung Der Begriff Abschattung, auch Verschattung genannt, bezeichnet alle Schatten, die auf eine Photovoltaik-Fläche (Solarmodule) fallen. Das können unterschiedliche Hindernisse wie zum Beispiel Häuser, Bäume, Gauben, Antennen oder auch Schornsteine sein. Eine Abschattung be-einträchtigt durch die Reduzierung der Sonneneinstrahlung den Ertrag einer Photovoltaikanlage negativ, weshalb diese nach Möglichkeit schon bei der Planung der PV-Anlage mit einberechnet werden sollte. Wo eine größere Verschattung nicht verhindert werden kann, können entweder spezielle Leistungsoptimierer oder Micro-Wechselrichter für jedes Mo-dul zum Einsatz kommen. Diese sorgen dafür, das die PV-Anlage weiter-hin an den möglichen maximalen Arbeitspunkt gefahren werden kann und minimieren so die Ertragsverluste. Beim Einsatz von Micro-Wech-selrichter entfällt der zentrale Wechselrichter.
AmortisationsdauerAmortisationsdauer Die Amortisationszeit ist der Zeitraum, in dem die Investition (Anschaffungskosten) für die Photovoltaikanlage durch die jährlichen Gewinne der PV-Anlage wiedergewonnen wird. Beispielsweise würde eine Photovoltaikanlage für 20.000 Euro angeschafft, diese einen jährlichen Gewinn von 2.000 Euro erzielen, so hätte sich die PV-Anlage nach 10 Jahren vollständig amortisiert.
AnlagennutzungsgradAnlagennutzungsgrad Der Anlagennutzungsgrad ist das Verhältnis zwischen der tatsächlich erreichten Leistung und dem maximal möglichen Ertrag der PV-Anlage. Somit ist der Anlagennutzungsgrad ein Maß für die Energieverluste, die im Vergleich zu den optimalen Betriebsbedingungen der Anlage auftreten.
AutarkiegradAutarkiegrad Der Autarkiegrad ist der Anteil wieviel des elektrischen Gesamtverbrauches mithilfe der Photovoltaikanlage gedeckt werden konnte oder anders ausgedrückt, der Autarkiegrad ist der Anteil des selbst genutzten Stroms am gesamten Stromverbrauch. Bei einem Autarkiegrad von 100% wäre somit kein Netzbezug mehr notwendig.
AzimutAzimut Der Azimut ist die Abweichung bei einer Photovoltaikanlage von der Südrichtung im horizontalen Winkel. Ein Azimut-Winkel von null Grad liefert den höchsten Energie-Ertrag und ist exakt nach Süden hin ausgerichtet. Eine Abweichung bis -45 Grad bedeutet eine südöstliche Ausrichtung, eine gegensätzliche Abweichung von +45 Grad eine südwestliche.
CashflowCashflow Der Cashflow, auch Kapitalfluss genannt, ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl, bei der Einzahlungen und Auszahlungen innerhalb eines definierten Zeitraums gegenübergestellt werden. / KapitalflussCashflow Der Cashflow, auch Kapitalfluss genannt, ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl, bei der Einzahlungen und Auszahlungen innerhalb eines definierten Zeitraums gegenübergestellt werden.
CO2CO2 Beim Kürzel „CO2" handelt es sich um die chemische Bezeichnung für Kohlenstoffdioxid. Ein Kohlenstoffdioxid-Molekül besteht dabei aus einem Kohle-Atom (C)- und zwei Sauerstoff-Atomen (O2). Das umwelt-schädliche Gas gilt als einer der Hauptverursacher des vom Menschen verursachten Klimawandels. Ein großer Teil des freigesetzten CO2 stammt dabei aus der Energieindustrie. Solaranlagen sind dabei ein guter Weg, den CO2-Ausstoß zu verringern und damit etwas Gutes für die Umwelt zu tun. Denn anders als bei der Kohleverbrennung werden hier keine klimaschädlichen Gase bei der Stromerzeugung freigesetzt. Lediglich bei der Produktion der Komponenten fallen zurzeit noch geringe Mengen CO2 an. Die erzeugte Menge an Solarstrom übertrifft diese jedoch um ein Vielfaches. / KohlenstoffdioxidCO2 Beim Kürzel „CO2" handelt es sich um die chemische Bezeichnung für Kohlenstoffdioxid. Ein Kohlenstoffdioxid-Molekül besteht dabei aus einem Kohle-Atom (C)- und zwei Sauerstoff-Atomen (O2). Das umwelt-schädliche Gas gilt als einer der Hauptverursacher des vom Menschen verursachten Klimawandels. Ein großer Teil des freigesetzten CO2 stammt dabei aus der Energieindustrie. Solaranlagen sind dabei ein guter Weg, den CO2-Ausstoß zu verringern und damit etwas Gutes für die Umwelt zu tun. Denn anders als bei der Kohleverbrennung werden hier keine klimaschädlichen Gase bei der Stromerzeugung freigesetzt. Lediglich bei der Produktion der Komponenten fallen zurzeit noch geringe Mengen CO2 an. Die erzeugte Menge an Solarstrom übertrifft diese jedoch um ein Vielfaches.
DachneigungDachneigung Die Dachneigung gibt an, wie flach oder steil ein Dach ist. Dabei wird der Wert in Winkel-Grad angegeben. Sie ist nicht nur für die Wahl der Dacheindeckung, sondern auch für die Installation der Solaranlage von Bedeutung. Denn die Neigung der PV-Module hat einen großen Einfluss auf die erzielten Erträge der PV-Anlage. Neigungen von 30 bis 35 Grad sind ideal. Abweichungen davon haben die Folge von Ertragsminderungen, die bei der Auslegung einer PV-Anlage dokumentiert sein sollte.
DirektvermarktungDirektvermarktung Der direkte Verkauf von nicht gefördertem Strom aus einer PV-Anlage an einem interessierten Abnehmer wird als Direktvermarktung bezeichnet. Der selbst erzeugte Strom wird dann nicht mehr an den regionalen Netzbetreiber vertrieben.
EEGEEG Erneuerbare-Energien-Gesetz, das in Deutschland die Einspeisevergütung von erneuerbaren Energien regelt.
EEG-UmlageEEG-Umlage Die EEG-Umlage ist fest im EEG verankert. Sie soll die Mehrkosten decken, die den Übertragungsnetzbetreibern (ÜNB) durch den kontinuierlichen Umstieg auf erneuerbare Energien entstehen und ist somit Be-standteil eines Ausgleichmechanismus. Sie regelt nicht nur die Art, sondern auch den Umfang der Mehrkostenweiterleitung an die deutschen Stromkunden. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass es zu einer finanziellen Überbelastung der Netz- und Übertragungsnetzbetreiber kommt. Die EEG-Umlage ist Teil des Strompreises. Die Höhe der EEG-Umlage wird jährlich von den Übertragungsnetzbetreibern festgelegt.
EigenverbrauchEigenverbrauch Als Eigenverbrauch wird der Anteil bezeichnet, der für den elektrischen Energiebedarf von Komponenten innerhalb der PV-Anlage, wie beispielsweise der nächtliche elektrische Verbrauch von Wechselrichtern oder die Verluste des PV-Speichers.
EigenverbrauchsanteilEigenverbrauchsanteil Der Eigenverbrauchsanteil gibt an, wieviel des erzeugten erneuerbaren Stromes einer PV-Anlage zur Verbrauchsdeckung selbst genutzt wurde. Der durchschnittliche Eigenverbrauchsanteil bei einer PV-Anlage ohne PV-Speicher liegt bei rund 30 bis 40 %. Bei einer PV-Anlage mit Speicher kann dieser jedoch auf bis zu 70 % oder mehr steigen. Das heißt, ein PV-Speicher erhöht wesentlich die Unabhängigkeit vom örtlichen Netzversorger. Je mehr Solarstrom man selbst verbraucht, desto weniger Strom muss aus dem öffentlichen Netz bezogen werden.
Einspeise-AbregelungEinspeise-Abregelung Die Ausgangsleistung des Wechselrichters wird in Abhängigkeit der angeschlossenen PV-Leistung begrenzt. Beispiel: Bei einer installierten PV-Leistung von 10 kWp und einer Abregelung auf 70 %, würde die Ausgangsleistung des Wechselrichter auf 7 kW begrenzt werden.
EinspeisevergütungEinspeisevergütung Die Einspeisevergütung ist ein wichtiger Bestandteil des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Dieses legt fest, dass für jede Kilowattstunde Solarstrom, die in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird, eine Vergütung an den Anlagenbetreiber ausgezahlt werden muss. Die Höhe der EEG-Einspeisevergütung wird dabei entsprechend der jährlichen Degressionsrate an den aktuellen Photovoltaik-Zubau angepasst. Im Mai 2021 beträgt die EEG-Einspeisevergütung 7,69 ct/kWh bei bis zu 10 kWp PV-Anlagengröße und bei größer 10 kWp bis zu 40 kWp 7,47 ct/kWh. Die Einspeisevergütung ist dem Anlagenbetreiber dabei für die ersten 20 Jahre nach Inbetriebnahme seiner PV-Anlage gesetzlich zugesichert. Die Höhe der erhaltenen EEG-Vergütung für den eingespeisten Solarstrom ändert sich in diesem Zeitraum somit nicht.
EinspeisezählerEinspeisezähler Der Einspeisezähler, im EEG auch als Messeinrichtung bezeichnet, erfasst die Energiemenge, die von der Solaranlage erzeugt und ins öffentliche Netz eingespeist wird. Der Einspeisezähler ist heute in der Regel mit dem Bezugszähler kombiniert. Sogenannte Zweirichtungszähler übernehmen zeitgleich die Auf-gaben des Einspeise- und Bezugszählers. Mit dem Bezugszähler wird festgestellt, wie viel Strom der Anlagenbetreiber aus dem Netz bezogen hat.
ErtragErtrag Der Ertrag einer PV-Anlage ist die elektrische Leistung einer PV-Anlage, die in einer bestimmten Zeit produziert wird. Der Ertrag wird in Watt- oder Kilostunden (Wh) oder (kWh) gemessen und bestimmt den Wert und die Wirtschaftlichkeit einer PV-Anlage.

GleichstromGleichstrom Als Gleichstrom wird der Strom bezeichnet, bei dem die Ladungsträger stetig gleichbleibend fließen, und zwar sowohl in Richtung als auch in Stärke. Das Gegenteil vom Gleichstrom ist der Wechselstrom (AC). PV Module erzeugen grundsätzlich Gleichstrom, der über ein Plus- und Minuskabel zum Wechselrichter transportiert wird. Dieser wandelt den Gleichstrom in Wechselstrom um, der schließlich ins Hausnetz und ins öffentliche Stromnetz eingespeist wird. (DC)
GlobalstrahlungGlobalstrahlung Die Solarstrahlung auf der Erdoberfläche setzt sich aus einem direkten und einem diffusen Strahlungsanteil zusammen. Die Summe aus der direkten und der diffusen Strahlung wird als Globalstrahlung bezeichnet.
InselstromfunktionInselstromfunktion Unter dem Begriff Inselstromfunktion oder auch Ersatzstromversorgung versteht man PV-Anlagen, die bei einem Stromausfall des öffentlichen Netzes automatisch ein vollständig autarkes Hausstromnetz aufbauen können. Auf diese Weise können Anlagenbetreiber auch dann Solarstrom erzeugen und verbrauchen oder Strom aus dem PV-Speicher entnehmen, wenn das öffentliche Netz ausfällt. Bei Wiederkehr des öffentlichen Netzes schaltet dann die PV-Anlage wieder selbständig in den Normalbetrieb um. / ErsatzstromversorgungInselstromfunktion Unter dem Begriff Inselstromfunktion oder auch Ersatzstromversorgung versteht man PV-Anlagen, die bei einem Stromausfall des öffentlichen Netzes automatisch ein vollständig autarkes Hausstromnetz aufbauen können. Auf diese Weise können Anlagenbetreiber auch dann Solarstrom erzeugen und verbrauchen oder Strom aus dem PV-Speicher entnehmen, wenn das öffentliche Netz ausfällt. Bei Wiederkehr des öffentlichen Netzes schaltet dann die PV-Anlage wieder selbständig in den Normalbetrieb um.
InvestitionInvestition Eine Investition ist der Einsatz von Kapital für einen definierten Verwendungszweck. Bei PV-Anlagen sind die abschreibungsfähigen Investitionen die Gesamtanschaffungskosten (Material, Montage, …), die zum Bau der PV-Anlage erforderlich sind.
KilowattKilowatt Dies ist die Maßeinheit für die elektrische Leistung, abgekürzt kW. 1 kW entspricht 1.000 Watt. (kW)
KilowattpeakKilowattpeak Der Begriff Kilowattpeak, abgekürzt kWp, steht für die Leistungsangabe einer Photovoltaikanlage. Allerdings wird die eigentliche Leistung der PV-Anlage in kW angegeben. Der englische Begriff „peak" gibt lediglich an, welche Spitzenleistung die Solaranlage erzielen kann. Somit muss der tatsächliche Ertrag einer PV-Anlage nicht zwingend dem angegebenen Wert in kWp entsprechen. (kWp)
KilowattstundeKilowattstunde Dies ist die Maßeinheit für elektrische Energie, abgekürzt kWh. 1 kWh entspricht 1000 Wh. Um den Wert der Kilowattstunden zu berechnen, wird dabei die Leistung (W) mit der Zeit (in Stunden) multipliziert werden. Bei einer Leistung von 2,5 kW und einer Zeit von 3 Stunden würde die Energie 7,5 kWh betragen. Bei einer PV-Anlage gibt der Wert somit an, wie viel Solarstrom die Solaranlage innerhalb eines bestimmten Zeitraums erzeugt hat. Bei PV-Speichern wird die Leistungskapazität damit angegeben. (kWh)
KollektorKollektor Der Begriff Kollektor, im Zusammenhang mit PV-Anlagen, wird auch Solarmodul genannt und sammelt das Sonnenlicht, welches in elektrische Leistung umgewandelt wird. SolarmodulKollektor Der Begriff Kollektor, im Zusammenhang mit PV-Anlagen, wird auch Solarmodul genannt und sammelt das Sonnenlicht, welches in elektrische Leistung umgewandelt wird.
PhotovoltaikPhotovoltaik Der Begriff der Photovoltaik leitet sich aus dem griechischen „Phos“ für Licht und „Volt“, der Einheit für die elektrische Spannung, ab. Photovoltaik bezeichnet also die Umwandlung von Licht in elektrische Energie. Die Photovoltaik ist ein Teilbereich der Solartechnik, die weitere technische Nutzungen der Sonnenenergie einschließt.
PhotovoltaikanlagePhotovoltaikanlage Eine Photovoltaikanlage, in Kurzform PV-Anlage genannt, ist eine Anlage, welche die Solarenergie (Sonnenstrahlung) mit Hilfe von spezieller Solartechnik (Solarmodule) in elektrische Energie umwandelt. Hinweis: Anstelle der Photovoltaikanlage wird oftmals von einer Solaranlage gesprochen. Die Begriffe werden somit nicht selten synonym verwendet und meinen in diesem Zusammenhang das Gleiche. Der Begriff Solaranlage bezeichnet grundsätzlich jede Anlage, welche die Sonnenstrahlung mithilfe spezieller Solartechnik in eine andere Energieform umwandelt. Dabei sind es vor allem zwei Arten von Solar-anlagen: Die Solarthermie-Anlage, welche die Solarenergie in Wärmeenergie umwandelt und somit zur Warmwasserversorgung beiträgt. Die Photovoltaik-Anlage, welche die Solarenergie in elektrische Energie, also Solarstrom, umwandelt und somit zur Stromversorgung beiträgt / PV-AnlagePhotovoltaikanlage Eine Photovoltaikanlage, in Kurzform PV-Anlage genannt, ist eine Anlage, welche die Solarenergie (Sonnenstrahlung) mit Hilfe von spezieller Solartechnik (Solarmodule) in elektrische Energie umwandelt. Hinweis: Anstelle der Photovoltaikanlage wird oftmals von einer Solaranlage gesprochen. Die Begriffe werden somit nicht selten synonym verwendet und meinen in diesem Zusammenhang das Gleiche. Der Begriff Solaranlage bezeichnet grundsätzlich jede Anlage, welche die Sonnenstrahlung mithilfe spezieller Solartechnik in eine andere Energieform umwandelt. Dabei sind es vor allem zwei Arten von Solar-anlagen: Die Solarthermie-Anlage, welche die Solarenergie in Wärmeenergie umwandelt und somit zur Warmwasserversorgung beiträgt. Die Photovoltaik-Anlage, welche die Solarenergie in elektrische Energie, also Solarstrom, umwandelt und somit zur Stromversorgung beiträgt
PV-GeneratorPV-Generator Die Gesamtheit aller miteinander verschalteter Module, Verkabelungen und Montageeinrichtungen nennt man PV-Generator.
PV-SpeicherPV-Speicher Der PV-Speicher oder Photovoltaik-Speicher oder auch PV-Batterie genannt, ist ein Energiespeicher, der es möglich macht, den erzeugten und nicht direkt verbrauchten Solarstrom zu speichern. Auf diese Weise kann der gespeicherte Solarstrom auch dann verbraucht werden, wenn die PV-Anlage zu wenig oder keinen (Abend, Nacht) Solarstrom produziert. Der durchschnittliche Eigenverbrauchsanteil bei einer PV-Anlage ohne PV-Speicher liegt bei rund 30 bis 40 %. Bei einer PV-Anlage mit Speicher kann dieser jedoch auf bis zu 70 % oder mehr steigen. Das heißt, ein PV-Speicher erhöht wesentlich die Unabhängigkeit vom örtlichen Netzversorger. Je mehr Solarstrom man selbst verbraucht, desto weniger Strom muss aus dem öffentlichen Netz bezogen werden./ PV-BatteriePV-Speicher Der PV-Speicher oder Photovoltaik-Speicher oder auch PV-Batterie genannt, ist ein Energiespeicher, der es möglich macht, den erzeugten und nicht direkt verbrauchten Solarstrom zu speichern. Auf diese Weise kann der gespeicherte Solarstrom auch dann verbraucht werden, wenn die PV-Anlage zu wenig oder keinen (Abend, Nacht) Solarstrom produziert. Der durchschnittliche Eigenverbrauchsanteil bei einer PV-Anlage ohne PV-Speicher liegt bei rund 30 bis 40 %. Bei einer PV-Anlage mit Speicher kann dieser jedoch auf bis zu 70 % oder mehr steigen. Das heißt, ein PV-Speicher erhöht wesentlich die Unabhängigkeit vom örtlichen Netzversorger. Je mehr Solarstrom man selbst verbraucht, desto weniger Strom muss aus dem öffentlichen Netz bezogen werden.
PV-VersicherungenPV-Versicherungen Dies sind Versicherungen, die speziell für PV-Anlagen entwickelt wur-den. Es gibt im Wesentlichen zwei Arten: die Photovoltaik- oder Solar-versicherung und die Photovoltaik- oder Betreiberhaftpflicht. Es ist sinnvoll eine geeignete PV-Versicherung abzuschließen, da die In-vestitionskosten doch sehr hoch sind und im Schadensfall dies dann ab-gedeckt werden.
RenditeRendite Der Begriff Rendite gibt an, ob die Solaranlage bis zum Ende ihrer Lauf-zeit finanzielle Gewinne abwirft. Die erzielten Ersparnisse durch eine richtig ausgelegte PV-Anlage sind heute immer Größer als die anfänglichen Investitionskosten. Eine PV-Anlage lohnt sich somit immer. Rund 8 bis 12 Cent pro kWh investieren heute die Anlagenbetreiber um-gerechnet für den selbst erzeugten Solarstrom. Der herkömmliche Strom aus dem öffentlichen Netz hingegen kostet im Durchschnitt be-reits 30 ct pro kWh - bei weiter steigender Strompreisentwicklung. Da-her sparen PV-Anlagenbetreiber oft mehr als 1.000 Euro Stromkosten im Jahr. Eine PV-Anlage hat sich somit in der Regel bereits nach wenigen Jahren amortisiert. Da eine PV-Anlage jedoch mehr als 25 Jahre lang kosten-günstigen Solarstrom erzeugt, ist eine Rendite von weit mehr als 15.000 Euro keine Seltenheit mehr.
Spezifischer JahresertragSpezifischer Jahresertrag Der spezifischer Jahresertrag ist das Verhältnis des jährlichen Ertrages zur installierten PV-Leistung. Aufgrund der weltweit unterschiedlichen Einstrahlungen ist der spezifische Jahresertrag sehr vom Standort ab-hängig. Dennoch ist der spezifische Jahresertrag ein guter Kennwert zur Ertragsbeurteilung. (kWh/kWp)
WallboxWallbox Eine Wallbox ist eine spezielle Form der Elektroladesäule, die vor allem in Privathaushalten zum Einsatz kommt. Sie macht es möglich, das Elekt-roauto in der eigenen Garage oder der Auffahrt mit Strom zu versorgen. Denn in Verbindung mit einem PV-Speicher lässt sich ein Teil des selbst erzeugten Solarstroms zur Aufladung des E-Autos nutzen. Dadurch er-höht sich der Eigenverbrauchsanteil was wiederum die Rendite erhöht.
WechselrichterWechselrichter Der Wechselrichter ist das wichtigste Bauelement in einer PV-Anlage und wandelt den Gleichstrom (DC) in netzkonformen Wechselstrom (AC) um.
WechselstromWechselstrom Als Wechselstrom wird der Strom bezeichnet, bei dem die Ladungsträger ständig ihre Richtung (Polung) ändern; positive und negative Augenblickswerte gleichen sich im zeitlichen Mittel aus. Das Gegenteil von Wechselstrom ist der Gleichstrom, welcher z.B. von Solarzellen erzeugt wird. Die öffentlichen Stromnetze (Niederspannungsnetze) sind Wechselspannungsnetze, die keinen Gleichstrom transportieren können. Darum muss die von PV-Anlagen produzierte Energie erst mit Wechselrichtern in Wechselstrom umgewandelt werden, damit sie in das Hausnetz und ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden kann. (AC)